Erinnerungen

Frühere Präsidenten der Lagergemeinschaft Dachau:

Gründung der Lagergemeinschaft Dachau 29.4.1956)

Reimund Schnabel (1956 – 1960) ??

Robert Eisinger (1960-1968)

Alfred Haag ( 1969 – 1975)
Link zu Alfred Haag – Wikipedia

Eugen Kessler (1975 – 1990)
Link zu Artikel im Merkur

Max Mannheimer (1990 – 2016)
Link zu Max Mannheimer – KZ-Gedenkstätte

Ernst Grube (2016)
Link zu Ernst Grube – Wikipedia


Erinnerung an verstorbene Präsidiumsmitglieder

Hans Gasparitsch (geb. 1918 / gestorben 2002)
Überlebender der Konzentrationslager Dachau und Buchenwald
Träger des Bundesverdienstkreuzes
Link zu Hans Gasparitsch – Wikipedia

Anna Pröll (geb. 2016 / gestorben 2006)
Überlebende des Konzentrationslagers Moringen
Ehrenbürgerin der Stadt Augsburg
Trägerin des Bundesverdienstkreuzes
Link zum Film über Anna Pröll

Die Überlieferung und Erinnerung an die nationalsozialistischen Konzentrationslager unterliegt einem bedeutsamen Wandel. Die Menschen, die die KZ-Haft überlebt haben und über ihre Erlebnisse unter dem Terror der SS berichten können, sind mittlerweile hochbetagt oder nicht mehr am Leben. Eine Aufklärung über das Schicksal der Häftlinge aus erster Hand wird bald nicht mehr möglich sein. Dennoch muss das Wissen über die nationalsozialistischen Verbrechen im Bewusstsein der Menschen auch weiterhin wachgehalten werden. Die KZ-Gedenkstätte Dachau besitzt einen umfangreichen Bestand an Videointerviews mit Überlebenden des Konzentrationslagers Dachau. In sechs Sequenzen berichten ehemalige Häftlinge über ihre persönlichen Erfahrungen und ihre Botschaften und Wünsche für die künftigen Generationen.



Abba Naor, Vizepräsident CID

„Ich habe das Beste aus meinem Leben gemacht – schließlich besitze ich zehn Urenkel“, sagt Abba Naor. Der jüdische 93-Jährige überlebt als Jugendlicher den Holocaust. Doch muss er mitansehen, wie seine Mutter und sein kleiner Bruder in einem Transport nach Auschwitz überführt werden. Im Interview erzählt er, wie seine ermordeten Familienmitglieder für ihn immer noch lebendig bleiben und wie ihn nach dem Krieg sein Weg nach Palästina führt