Aktuelles:

Hambacher Demokratiefest durch Rechtsextreme gestürmt.
LG Dachau protestiert:

Am Wochenende vom 28.5.2022 sollte in Neustadt an der Weinstraße (Rheinland Pfalz)
ein Demokratiefest stattfinden. Es wurde von Querdenkern, Reichsbürgern usw. gestürmt.
Die Gedenkstätte Neustadt und das Bündnis gegen Rechts wurde von den Veranstaltern aufgefordert ihr Infostände abzubauen um so die Gegner des Demokratiefestes nicht zusätzlich zu provozieren.
Polizei und Politik haben wohl tatenlos zugesehen obwohl sie die notwendigen Vorinformationen hatten.
Mit großer Sorge sieht die LG Dachau die Vorgänge im Zusammenhang mit dem „Fest der Demokratie“ und hat sich mit einem Protestschreiben an die Veranstwortlichen gewand und bringt damit gleichzeitig die Solidarität mit der Gedenkstätte für NS-Opfer in Neustadt e.V. und ihres Verbundmitglieds, dem deutschen Gewerkschaftsbund (Region Pfalz) zum Ausdruck.

Schreiben der Lagergemeinschaft Dachau –> (Download)

Presseerklärung der „NS-Opfer in Neustadt e.V und dem angeschlossenen DGB, Region Pfalz
> http://www.gedenkstaette-neustadt.de/?fbclid=IwAR1RCwp1PInRhV5gCZHhtv5XQqOcg0FE4mSJ7IJB0M2TIl0Rt55y7imc3Xc

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Große Anteilnahme an Gedenkfeier in Fuchstal-Seestall am 7. Mai 2022.
Viele Mitglieder unseres Präsidiums waren anwesend.
Neben unserem Präsidenten, Ernst Grube sprachen dort:
Alexandra Senfft, Seestall
Dr. Jascha März, München
Dr. Edith Raim, Landsberg am Lech
Dr. Walter Reitler, 3. Bürgermeister Fuchstal, Seestall
Die Münchner Sopranistin Irina Firouzi begleitete die Gedenkeier mit ihrem Gesang.

https://www.merkur.de/lokales/landsberg-kreisbote/gedenkstaette-bei-seestall-ein-stiller-aber-kein-stummer-ort-91533382.html

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Unser Präsidiumsmitglied Josef Pröll erhielt am 04. Mai 2022 die Verdienstmedaille der Stadt Augsburg.…er wird für sein Engagement gegen das Vergessen der Verbrechen des Nationalsozialismus swoie für seinen Einsatz in der Jugend- und Bildungsarbeit ausgezeichnet. Pröll ist überregional in den Bereichen Erinnerungskultur, Aufarbeitung von NS-Geschichte und historisch-politischer Bildung sowie der Jugendarbeit aktiv. Er ist der Sohn von Anna und Josef Pröll, die in Augsburg von den Nationalsozialisten als politische Gegner verfolgt und in Gefängnissen und Konzentrationslagern inhaftiert wurden.“(Augsburger Allgemeine 05. Mai 2022)

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Artikel der Süddeutschen Zeitung zur internationalen Gedenk- und Befreiungsfeier 2022 auf dem Gelände der KZ-Gedenkstätte Dachau und in Hebertshausen:
https://www.sueddeutsche.de/muenchen/dachau/gedenken-in-hebertshausen-die-hoffnung-auf-eine-friedliche-welt-hat-sich-nicht-erfuellt-1.5576356

https://www.sueddeutsche.de/muenchen/dachau/dachau-gedenken-im-schatten-des-krieges-1.5576419

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In einer Stellungnahme des Präsidium der Lagergemeinschaft Dachau wird die militärische Aggression Russlands, die Bombardierung und Invasion der Ukraine scharf verurteilt:

Solidaritaet-mit-der-Ukraine  > WEITERLESEN

Auschwitz-Komitee kritisiert Putins Begründung für Überfall auf Ukraine +++
Das Internationale Auschwitz Komitee verurteilt den Angriff Russlands auf die Ukraine und kritisiert dabei insbesondere die Wortwahl zur Begründung der Invasion. „Weltweit verfolgen Überlebende des Holocaust und ehemalige Häftlinge der deutschen Konzentrations- und Vernichtungslager die Nachrichten zum Putinschen Überfall auf die Ukraine mit Entsetzen und großem Schmerz“, teilt Christoph Heubner, Exekutiv-Vizepräsident des Komitees, mit. „Nie hätten sie gedacht, dass nach den Erfahrungen von Auschwitz und den Leiden des 2. Weltkrieges ein russischer Staatsmann Europa in die Finsternis eines Krieges zurücktreiben würde.“

Heubner betont, mit besonderer Empörung stellten die Überlebenden des Holocaust fest, dass Putin zur Begründung seines Krieges immer wieder die Begriffe „Völkermord“ und „Entnazifizierung“ heranziehe. „Sie empfinden dies als eine zynische und tückische Lüge, die nicht nur die Überlebenden des Holocaust sondern auch all die Menschen missbraucht, die als sowjetische Kriegsgefangene in deutschen Konzentrationslagern gelitten oder als Soldaten der Roten Armee Auschwitz und andere Lager befreit haben.“

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Präsidium der Lagergemeinschaft Dachau gegen die
Finanzierung der AfD-Nahen „Erasmus-Stiftung“
Link zum Artikel der Süddeutschen Zeitung

Keine Reaktion der politischen Mandatsträger auf Schreiben der Lagergemeinschaft
Dachau bezüglich AfD-nahe „Erasmus-Stiftung“.

Link zum Artikel der Süddeutschen Zeitung

Beate Walter-Rosenheimer (MdB) entschuldigt sich
Nachdem in der Süddeutschen Zeitung bemängelt wurde, dass die LG Dachau keine
Stellungnahme auf ihr Schreiben bekommen hat, meldete sich Frau Beate Walter-Rosenheimer (MdB). „Das tut mir sehr leid und ich entschuldige mich im Namen der Grünen Bundestagsfraktion dafür. Ich kann es mir nur mit hohem Druck bei der Regierungsbildung erklären. Ich hake dazu noch heute in den jeweiligen Büros nach, um in Erfahrung zu bringen, an welcher Stelle es gehakt hat und dafür zu sorgen, dass Sie eine Antwort bekommen.“

Mit Frau Beate Walter-Rosenheimer ist ein Gesprächstermin vereinbart. Sie hatte darum gebeten. Wir werden weiter darüber berichten.