71. Jahrestag der Befreiung des Konzentrationslagers Dachau


Am Sonntag, den 1. Mai 2016, war der 71. Jahrestag der Befreiung des Konzentrationslagers Dachau.

Am Gedenkort des ehemaligen „SS-Schießplatz Hebertshausen“, auf dem 1937/1938 zwei Kilometer nördlich vom Dachauer Hauptlager errichteten Schießplatz ermordete die Lager-SS 1941 und 1942 über 4000 sowjetische Kriegsgefangene. Die Opfer waren zuvor in den Kriegsgefangenenlagern der Wehrkreise München, Nürnberg, Stuttgart, Wiesbaden und Salzburg von Einsatzkommandos der Gestapo nach ideologischen und rassistischen Kriterien „ausgesondert“ worden. Insbesondere kommunistische Funktionäre, Angehörige der Intelligenz sowie Juden fielen der Massenmordaktion zum Opfer. Um ca. 13:00 Uhr folgt hier eine Gedenkstunde. Christa Willmitzer und Josef Pröll sprechen als Vertreter der 2. Generation für das CID am Krematorium«


Link


Rede von Christa Willmitzer am ehemaligen „SS-Schießplatz Hebertshausen“

Rede von Josef Pröll am ehemaligen „SS-Schießplatz Hebertshausen“

Ausstellung "Life After Survival"


Banner - Life After Survival

Seit dem 7. Januar und bis zum 10. Februar ist unsere Ausstellung "Life After Survival" im UN-Hauptquartier in New York zu sehen, welche die Schriftführerin der Lagergemeinschaft Dachau, Anna Andlauer, konzipiert hat. Die Ausstellung über die Nachkriegszeit im Kloster Indersdorf ist ein Beitrag zum diesjährigen Gedenken der Vereinten Nationen an die Opfer des Nationalsozialismus, Thema: "Holocaust and Human Dignity".


Wo?

Visitors’ Lobby, General Assembly Building
United Nations Headquarters
New York, NY 10017


Wann?

7. Januar - 10. Februar
18:00 Uhr - 20:00 Uhr





Presse Mitteilung


Vgl. 2016 UN Holocaust Remembrance Events

Picture - Life After Survival

UN Exhibits "Life after Survival" @ facebook

UN Exhibits "Life after Survival" @unexhibitsny

UN Exhibits on facebook 11.1.2016


Münchner Merkur 9.12.2015

Süddeutsche Zeitung 15.1.2016

Hagalil 16.1.2016

BR Abendschau 18.1.2016

Ankündigung auf UN-Website 25.1.2016

Münchner Merkur 25.1.2016

Münchner Kirchennachrichten 26.1.2016

BR2 radioWelt am 26.1.2016

Landrat Stefan Löwl auf facebook 26.1.2016

Bayernkurier 27.1.2016

Süddeutsche Zeitung 28.1.2016

Nürnberger Nachrichten 29.1.2016

ItalyUN (News on Italy at the UN) 3.2.2016

Rede Botschafter Felix Klein


Foto-Album der Deutschen Ständigen Vertretung


Indersdorfer Geschichte wirkt international

BR Mediathek - "Die Kinder von Indersdorf"



Link


BR Mediathek - Die Kinder von Indersdorf

BR Mediathek - "KZ-Überlebender"



Link


BR Mediathek - KZ-Überlebender An der ehemaligen Stätte des Grauens

14 Juli 2015 - 100 Jahre Otto Kohlhofer - Ein Neuhauser im Widerstand


Otto Kohlhofer

Otto Kohlhofer, 1915 in München geboren, wächst in der Leonrodstraße auf. Schon in jungen Jahren wird er gegen die aufkommenden Nazis aktiv. Sein Auftreten gegen einen Vortrag der NSDAP in der Berufsschule an der Deroystraße führt 1933 dazu, dass er seine Lehre als Feinmechaniker nicht beenden darf. Er schließt sich dem kommunistischen Jugendverband an und wird bald Kopf einer Widerstandsgruppe. In Neuhausen verteilt er mit Gleichgesinnten Flugschriften, in denen vor Hitler und dem kommenden Krieg gewarnt wird. Ihr Treffpunkt ist die Gastwirtschaft "Fasaneriegarten", wo er unter dem Decknamen "Betti Gerber" die illegalen Schriften empfängt. Ein Gestapospitzel läßt die Gruppe auffliegen. Am 29. Juni 1935 wird Otto Kohlhofer verhaftet. Wegen "Vorbereitung zum Hochverrat" wird er zu eieinhalb Jahren Zuchthaus verurteilt. Auf die Haft folgt Gefangenschaft im KZ Dachau und anderen Lagern. Anfang 1945 wird er in ein "Bewährungsbataillon" kommandiert, aus dem er kurz vor Kriegsende desertiert. In den 1960er Jahren ist er maßgeblich an der Errichtung der KZ-Gedenkstätte Dachau beteiligt. Er ist unermüdlich als Zeitzeuge tätig. Zu früh und unerwartet stirbt er 1988.


Wo?

Münchner Stadtbibliothek Neuhausen
Nymphenburger Str. 171a
80634 München


Wann?

14 Juli 2015
Beginn: 20 Uhr
Einlass ab 19.30 Uhr
Eintritt frei





Presse Mitteilung


14 Juli 2015 - 100 Jahre Otto Kohlhofer - Ein Neuhauser im Widerstand

Eingangstor mit Inschrift „Arbeit macht frei“ in der KZ-Gedenkstätte Dachau gestohlen


In der Nacht vom 1. auf den 2. November 2014 sind unbekannte Täter in das umzäunte und bewachte Gelände der Gedenkstätte eingedrungen und haben das historische Lagertor des Konzentrationslagers Dachau gestohlen.


Presse Mitteilung


Diebstahl des Eingangstor der KZ Gedenkstätte Dachau

Leserbrief zum Artikel „Würdeloses Schauspiel“ vom 8. Oktober 2014, Seite 43 Mit der Bitte um Abdruck.



Presse Mitteilung


SZ Leserbrief zu Stolpersteine

Feierstunde der Namensgebung „Staatliche Berufsschule Dachau – Nikolaus-Lehner-Schule“


Die Lagergemeinschaft Dachau freut sich sehr, dass die Berufschule Dachau am 1. April 2014 nach ihrem ehemaligen Vizepräsidenten Nikolaus Lehner benannt wurde. Mit freundlicher Genehmigung der Familie Lehner veröffentlichen wir hier diese Rede zur Namensgebungsfeier:


Feierstunde der Namensgebung „Staatliche Berufsschule Dachau – Nikolaus-Lehner-Schule“ am 1.4.2014